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SCHWABBELTIERE
Begegnung der
besonderen Art
Innerhalb von nur wenigen
Sekunden können Berührungen mit Quallen zu schmerzhaftem Brennen
und Fieber führen. Teilweise sogar bis zum Schock.
Menschen, die unter einer Allergie leiden, sind besonders gefährdet.
Gefährlich sind sowohl die Feuerquallen wie die blauen und gelben
Nesselquallen.
Die Älteren
unter uns (meine Güte, was für eine Formulierung) können
sich noch erinnern: Früher gab es nicht so viele Quallen wie
heutzutage.
Das stimmt und ist keine Einbildung. Ursache für das vermehrte Auftreten
der Quallen: Die globale Erwärmung und die Wasserverschmutzung.
SOFORTHILFE
Was tun, wenn man mit Quallen "zusammengestoßen" ist?
Die betroffenen Hautpartien mit hochprozentigem Alkohol reinigen. Sollten
an der Haut noch giftige Quallenfäden haften, so entfernen Sie diese
möglichst umgehend. Aber Achtung! Handschuhe benutzen!
Handschuhe am Strand? Na gut, Sie haben gewonnen. Dann nehmen Sie bitte
Sand. Bestreuen Sie die Körperstellen mit Sand und streifen Sie diesen
dann (mit den Quallenfäden) mit einem Messer in einer Richtung ab.
Tragen Sie auf die betroffenen Hautstellen eine Antihistamin-Salbe auf.
Bei großflächigen Hautverbrennungen suchen Sie bitte umgehend
einen Arzt auf.
Ein Tip von der Schutzstation Wattenmeer:
Gegen Verbrennungen helfen verdünnter Salmiakgeist oder kühlende
Salben. Gefährlich sind nur Verbrennungen im Auge (unter Wasser Augen
zu!).
ES gibt rund 300 verschiedene
Quallen-Arten.
Die giftigen Quallen-Fäden (Tentakel) können bis zu 10
Meter lang sein.
Meist schon in Sekunden, manchmal allerdings auch erst Stunden später,
löst eine Berührung mit diesen Tentakel ein Brennen auf der
Haut aus.
Interessant: Selbst zum Beispiel durch Schiffsschrauben abgeschnittene
Tentakel, die im Meer treiben, können noch brennende Schmerzen bei
Berührung mit der Haut auslösen.
WAS passiert bei der
Berührung mit den Tentakeln?
Die Qualle schleudert sogenannte Nesselkapseln wie Harpunen in die Haut
des Opfers.
LEBENSINHALT
EINER QUALLE
"Der Lebensinhalt einer Qualle ist das Herumschwimmen im Meer. Sie tut
dies durch pulsierende Bewegungen ihres glockenförmigen Schirmes,
der zu 97% aus Wasser besteht. Manche Quallen ernähren sich von kleinsten
Planktontieren, die sie mit klebrigen Fangtentakeln aus dem Wasser filtern.
Andere Arten fangen Wasserflöhe und Kleinfische, die sie mit den
Nesselkapseln ihrer Fangarme lähmen. Die Beute - auch kleinere Quallen
- wird in die Mundöffnung gezogen, die unten, in der Mitte zwischen
den Mundlappen sitzt." (Quelle: Schutzstation Wattenmeer, Infoseite über Die Kompaßqualle)
LIVE-KAMERA: Quallen
Live-Kamera
Ohrenqualle und Brandqualle in der Flensburger Förde

 BÜCHER
1) Quallen
- gefährliche Schönheiten
von Thomas Heeger
2) Algen,
Quallen, Wasserfloh. Die Welt des Planktons von Ulrich Sommer
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Rasierschaum
hilft bei Feuerquallen
Rasierschaum
ist ein viel genutztes Pflegeprodukt im Badezimmer. Mittlerweile
wird der weiße
Schaum auch am Strand immer häufiger
gesichtet. Denn die Küstenstationen der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft
(DLRG) setzen auf NIVEA Rasierschaum.
Nach dem Kontakt mit einer
Feuerqualle entfernt
dieser wirkungsvoll die Nesseln und verschafft der Haut so Linderung.
Wenn das Baden an der Küste am schönsten ist, trüben häufigFeuerquallen
das Vergnügen. Regelmäßig im August werden die deutschen Küsten von den Quallen
heimgesucht, deren Nesseln bei Berührung
Hautrötungen und brennende Schmerzen auslösen können.
"Wer mit Feuerquallen in Berührung kommt,
sollte das Wasser sofort verlassen und die betroffenen Hautstellen mit
Essig oder
Rasierschaum
einreiben. Den Schaum trocknen lassen und mit einem stumpfen Gegenstand
wie einem Messerrücken oder einer Plastik-Kinderschaufel abreiben, um
so die Nesseln von der Haut zu lösen. Danach die Körperregion ruhigstellen.
Bei starken Schmerzen und Hautrötungen sollte zur Vorsicht der Arzt aufgesucht
werden", rät Hautarzt Dr. Matthias Gerber. Wer keinen Rasierschaum
dabei hat, erhält schnelle Hilfe bei DLRG-
Rettungsstationen. "NIVEA engagiert sich zusammen mit der DLRG seit Jahrzehnten
für die Sicherheit an den deutschen Stränden, da war es
für uns selbstverständlich, auch hier spontan zu helfen", sagt Prof. Manuela
Rousseau, Leiterin PR-Programme bei der Beiersdorf AG. Als
erste Sofortmaßnahme wurden jetzt 250 Rettungsstationen an Nord- und Ostsee
mit NIVEA Rasierschaum ausgestattet.
• Foto Rasierschaum
• Nivea und Flensburg
• WebSite von Nivea
• WebSite DLRG
Sehenswert: Monsterqualle
vor Flensburger Kinderhort
ONLINE-ANGEBOTE
Infos
aus der Schweiz
Fotos aus der Schweiz
Die Kompassqualle. Infos von der Schutzstation
Wattenmeer
Quallen
in Hawai
Jellyfish Information
Ein
Quallen-Spiel zum Downloaden
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