Flirtschule

Die Angst vor dem Ansprechen überwinden
von Marcus Damm

WER kennt sie nicht: die Angst vor dem ersten Smalltalk mit einem unbekannten Menschen, mit dem man auf Tuchfühlung gehen will.

Diese Angst zeigt sich oft als furchtsames Denken (1.) sowie als körperliche (Abwehr-)Reaktion (2.):
1. Wir urteilen möglicherweise in diese pessimistische Richtung: „Oh-oh, was, wenn sie mir eine Abfuhr gibt? Sie gibt mir bestimmt einen Korb!“;
2. Unser Körper zeigt typische Angstsymptome: der Herzschlag beschleunigt, uns steckt plötzlich ein Klos im Hals, Kurzatmigkeit, im Magen rumort es, die Hände beginnen zu zittern, vielleicht errötet man.

Schluß mit dem negativen Denken!

Einige Worte zum negativen Denken. Es versteht sich von selbst, dass es sich hierbei um irrationales, fehlerhaftes Urteilen handelt. Denn wenn wir uns bewusst machen, dass es unmöglich ist, auf alle attraktive Menschen, die wir im Alltag antreffen, einen negativen Ersteindruck zu machen, wird klar, dass derartige negative Erwartungen niemals immer (!) zutreffen können. Das heißt, irgendwann wird sich unser Flirt in spe auch über unseren Mut freuen und Smalltalk mit uns suchen.

Man kann nicht immer einen Korb bekommen

Was kann man gegen hartnäckige irrationale Denkmuster tun? Nun, zunächst muss man sie in viel versprechenden Situationen bemerken, sie bewusst machen. Denn viele, wenn nicht die meisten Denkmuster im Alltag sind automatisiert und fallen uns gewöhnlich überhaupt nicht auf.

Schritt 1 ist also das Bemerken. Schritt 2 besteht darin, die pessimistische Gedankenkette intensiv zu unterbrechen, zum Beispiel so: „So, Klappe halten jetzt! Es ist unmöglich, immer einen Korb zu bekommen. Mein Freund, du wirst auch mal Glück haben. Ich spreche sie jetzt an, in 100 Jahren ist es auch egal!“ Im letzten Satz ist Schritt 3 beschrieben: Überwindung!
Weil körperliche Angstreaktionen, die zweite Ebene der Angst, für den Organismus sehr viel Anstrengung bedeuten, können sie höchstens nur 30 Minuten aufrechterhalten werden. Mit anderen Worten, man gewöhnt sich an eine Situation, die man als Angst-Situation deutet, nach einer halben Stunde ist die Angst verschwunden. Zusammenfassend gesagt, die körperlichen Angstsymptome verschwinden, wenn man sich überwindet. Sich der Angst zu stellen ist die einzige Möglichkeit und gleichzeitig die effizienteste Methode der Angstbewältigung. Tu es!

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Von Dr. Marcus Damm ist 2006 das Buch "Psychologie der Eifersucht" erschienen. Wir stellen Ihnen das Buch näher vor Hier lesen...

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