Das Sterben an sich

26 Juni 2007

Johannes Mario Simmel und das Sterben

In der Juli 2007-Ausgabe von PARK AVENUE kann man mal wieder etwas von und über diesen ebenso erfolgreichen wie eigenwilligen deutschen Schriftsteller lesen.

Unter anderem sagte er im PARK AVENUE-Interview:
"[...] wenn es ein Jenseits gibt, sterbe ich nicht".

Na, dann wird der Grand Seigneur der Literatur aber noch eine ganze Weile hier unten auf Erden bleiben müssen.

31 März 2007

Im Leben wie im Sterben

"Wem verdanken wir unser Leben?
Gott.

Wer versorgt uns mit dem, was wir brauchen?
Gott.

Wer kann helfen in Krankheit und Not?
Gott.

Auf wen oder was ist Verlass im Leben und im Sterben?
Gott."

Die Tage las ich in einem Bibelwort vom Flensburger Pastor Manfred Vetter obige Zeilen (Auszug). Herrlich, daß man mal wieder an das erinnert wurde, was wichtig ist.
Auf wen ist Verlass im Leben und im Sterben? GOTT.
Freuen wir uns in Dankbarkeit für diese Herrlichkeit, die unser Schöpfer uns schenkt.

19 März 2007

Fernsehen läßt Denkorgan verkümmern

Bequem ist es irgendwie. Auf dem Sofa sitzen und fernsehen. Aber wer sich zu sehr vom Fernseher berieseln läßt, der muß schlichtweg mit einer Verkümmerung seines Denkorgans rechnen. Denkorgan? Ja, das was wir zwischen unseren Ohren Tag für Tag durch die Gegend tragen.

Gerade im Alter muß man auf körperliche und geistige Beweglichkeit achten. Denn:
Leben ist Bewegung. Und Stillstand und Routine sind schlimme Feinde des älter werdenden Hirns, das viel leistungsfähiger ist, als die meisten vermuten. Nicht etwa nur intellektuelle Beschäftigungen halten es in Schwung. Hirnforscher empfehlen vor allem, sich mit neuen Dingen auseinander zu setzen und soziale Kontakte aufrechtzuerhalten.

12 Juli 2006

Friedlich einschlafen oder schrecklicher Kampf?

Dienstags und mittwochs hatte sich der schwer Lungenkrebs-kranke TV-Entertainer Rudi Carrell (71) noch im Krankenhaus die Halbfinal-Spiele der Fußball-WM im Fernsehen angeschaut. Zwei Tage später dann, am Freitag, ist Rudi Carrell in Anwesenheit seiner Ehefrau und seiner Tochter "vollkommen friedlich eingeschlafen".
Der Tod (ohnehin ja nur der Übergang von dieser grobstofflichen Welt in eine feinstofflichere Existenz) ist also kein Kampf oder Krampf. Jedenfalls dann nicht, wenn man mit dem irdischen Leben abgeschlossen und bereit fürs Sterben ist. Von Rudi Carrell stammt die Aussage: "Ich habe so ein tolles Leben gehabt. Ende."

Während die Rudi Carrell Todesnachricht durch die Medien ging, folgte kurz danach die Nachricht, daß Syd Barrett (60), der Mitbegründer von Pink Floyd, der an schwerer Diabetis litt, gestorben ist. Auch hier war die offizielle Mitteilung, daß der Musiker sehr „friedlich eingeschlafen“ sei.

31 Mai 2006

Das Leben. Die Zeit. Und das Sterben

Und dann stirbst du. Und ich stolpere bei eBay über gebrauchte Buchtitel von dir. Meine Güte, denke ich, wie schnell die Jahrzehnte der Zeit vergehen. Und ich werde traurig. Wegen dem Leben, der Zeit und dem Sterben.
Und du lachst und sagst:
"Sei doch nicht traurig."
Tja, wenn das mal immer so einfach wäre.
Mehr So einfach

12 Mai 2006

Wer arm ist, der stirbt auch früher

Arm sein ist nicht schön. Aber zum Glück stirbt man wenigstens früher und muss nicht gar zu lange in dem ganzen Trott wie ein Hamster im Käfigrad rumlaufen...

Nein, kein Zynismus. Was die "Saarbrücker Zeitung" am 12.5. d.J. schrieb ist traurig genug: "Studie belegt: Wer arm ist, stirbt bis zu sechsJahre früher".
Bei "Flensburg online" hatten wir vor einiger Zeit bereits die Information veröffentlicht, daß die Leute je ärmer sie sind, desto eher zur Zigarette greifen: Armut & Zigaretten

In dem Artikel der Saarbrücker Zeitung wird auf die Forschungsergebnisse des Rostocker Max Planck-Instituts für demografische Forschung Bezug genommen. Dieses Institut hat die anonymisierten Rentenversicherungsdaten von 5,2 Millionen Männern über 65 Jahren ausgewertet. "Diese enthalten über die Entgeltpunkte Hinweise auf die Einkommenssituation. Die Forscher verglichen diese Daten mit der Sterblichkeit und zogen zudem noch als Merkmal hinzu, in welcher Art von Krankenversicherung die Betroffenen waren. Frühere Untersuchungenhatten nur über wesentlich kleinere Stichproben verfügt. Demnach stieg die Lebenserwartung der männlichen Rentner kontinuierlich an, je mehr Entgeltpunkte sie bei der Rentenversicherung gesammelt hatten. Von durchschnittlich rund 14 Jahren Restlebenserwartung bei den 65jährigen Versicherten mit wenigen Entgeltpunkten auf bis zu 19 Jahre bei den Versicherten mit den meisten Entgeltpunkten. "Es gibt einen linearen Zusammenhang", sagte der Leiter des Projektes, Rembrandt Scholz, der "Saarbrücker Zeitung". Die Restlebenserwartung ist laut der Studie mit 17,8 Jahrenbei Angestellten höher als bei Arbeitern (15,5 Jahre). Privatversicherte 65jährige haben noch 19 Jahre zu leben, pflichtversicherte nur 16 Jahre."

Früher war alles besser: Senioren in Flensburg

09 Mai 2006

Lang arbeiten oder früh sterben

Das ist ein interessantes Ergebnis, das die Studie der Shell Health Services an den Tag brachte: Wer früh die Arbeit aufgibt, hat eine geringere Lebenserwartung. Berufstätige, die schon mit 55 oder noch früher in Rente gehen, haben ab ihrem 65. Lebensjahr eine um etwa die Hälfte geringere Lebenserwartung als Gleichaltrige, die frühestens mit 60 den Job an den Nagel gehängt haben. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Shell Health Services, über die das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ in ihrer Ausgabe Nr. 1/2006 berichtete.

Die britischen Wissenschaftler werteten die Daten von mehr als 3500 Rentnern aus, die zuvor in der Erdöl verarbeitenden Industrie tätig waren. Dabei berücksichtigten sie auch die Tatsache, dass einige der Frührentner aus gesundheitlichen Gründen vorzeitig aus dem Erwerbsleben ausscheiden mussten.