Flensburg online: Flensburgs Straßennamen

Ramsharde

Der nördlich außerhalb der Stadtmauer zwischen dem "Neuen Tor" und der Neuen Straße und dem Nordertor sich erstreckende Stadtteil, der angeblich 1285 eingemeindet wurde, hieß Ramsharde. Den gleichen Namen führte die dazu gehörende Feldmark, die bis an die nördliche Stadtgrenze reichte.

Im Jahre 1285 geschah der Anbau der Vorstadt Ramsharde; vorher war es ein Dorf, zum Schloß gehörig. (454) Dem entspräche die Formulierung in Urkunden von 1557 und 1592: "zu Flensburg in Ramsharde." Für eine gewisse Selbständigkeit spricht dagegen, daß Petter Jessenvon Ramsharde 1588/89 als Neubürger in der Stadt aufgenommen wurde. (455) Seit dem 17. Jahrhundert aber hat Ramsharde sozusagen als vollwertiges Stadtviertel am kommunalpolitischen Leben teilgenommen – es stellte Deputierte Bürger und auch Magistratsmitglieder. Ramsharde war das Nebenkirchspiel in St. Marien, im Norden, so wie St. Johannes das Nebenkirchenspiel in St. Nikolai, dem Süden, bildete.(456) Bei Jürgensen, 1779, ist die Aufteilung des Ramsharder Feldes im einzelnen angegeben.

Erstmals belegt, von den städtischen Kollegien beschlossen oder zum ersten Mal im Adreßbuch erschienen:
1451, 1779, 26. Juli 1921

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