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Kommunikation

August 2002


Konvergente E-Government Lösung für Schleswig-Holstein

 

 

 


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Landesnetz für Schleswig-Holstein

Frankfurt/M. (ots) - T-Systems integriert erstmals Sprache und Daten in einem einheitlichen Landesnetz für Schleswig-Holstein.

   T-Systems schafft in Schleswig-Holstein die Grundlage für modernes E-Government: Das Systemhaus der Deutschen Telekom hat für das Bundesland eine einheitliche Netzplattform für den Sprach- und Datenverkehr entwickelt. Innerhalb von neun Monaten entstand eine leistungsfähige Netzinfrastruktur auf Basis des Internet-Protokolls (IP).

   Das neue Kommunikationsnetz löst die bislang sechs parallel betriebenen Netze ab. T-Systems ist gemeinsam mit der Datenzentrale Schles-wig-Holstein für die Sprach- und Datenübertragung und die Netzverwaltung zuständig.

Der Innenminister des Landes Schleswig-Holstein Klaus Buß hob am 19. August 2002 anlässlich der offiziellen Inbetriebnahme des Landesnetzes dessen wirtschaftliche Bedeutung hervor: "Es hat eine Schlüsselfunktion für die Vereinheitlichung der Informations- und Kommunikationstechnik unseres Landes."

   326 Dienststellen sind bereits an das neue Netz angeschlossen, weitere sollen schrittweise folgen. Sämtliche mittleren und großen Behörden des Landes ab 40 Bediensteten tauschen darauf Daten aus, telefonieren und nutzen IT-Serviceleistungen. Ein integriertes Sprach- und Datennetz für ein komplettes Bundesland ist in Deutschland bislang einmalig. Bislang eigneten sich die Verwaltungsnetze entweder für Daten oder Sprache.

   Auch die klassische Telefonie erfolgt über das Internet-Protokoll (Voice over IP). Da sämtliche 290 Telefonanlagen miteinander vernetzt sind, kann das Land intern und über alle Dienststellen hinweg gebührenfrei telefonieren sowie den Datenverkehr in die Anschlussleitung integrieren. Diese überträgt Sprache und Daten parallel und in Echtzeit. Für das Land bedeutet das insgesamt eine größere Leistungsbreite bei reduzierten Übertragungskosten.

   Das Landesnetz nutzt die neue MPLS-Technik (Multi-Protocol-Label-Switching) von Cisco. Damit ist es möglich, innerhalb eines geschlossenen Netzverbundes aus Gründen der Datensicherheit voneinander getrennte Benutzergruppen einzurichten. So erhält beispielsweise die Polizei einen eigenen Netzbereich. Sie verfügt mit 115 gegenwärtig über die meisten angeschlossenen Dienststellen. Auch die Justiz- und die Finanzverwaltung nutzen eigene Netzbereiche.


Quelle: ots Originaltext

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