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22-November 2002

01051: Preisaufschläge gefährden Call-by-Call / Anhörung der Regulierungsbehörde endet

Mit deutlichen Worten spricht sich die Telefongesellschaft 01051 Telecom gegen jede Form von zusätzlichen Kosten für Call by-Call-Ortsgespräche aus, die neue Anbieter an die Deutsche Telekom zahlen sollen.

Düsseldorf (ots) - In seiner Stellungnahme gegenüber der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (RegTP) bezeichnet das Unternehmen 01051 eine Beteiligung der Anbieter von Call-by-Call-Ortsgesprächen an den Kosten der Telekom-Telefonanschlüsse als nach EU-Recht unzulässig.

Außerdem würden dadurch Investitionsanreize für einen nachhaltigen Infrastrukturwettbewerb vernichtet. Wenn es für einen Wettbewerber kostenmäßig kaum noch einen Unterschied mache, ob er das Telekom-Netz viel oder wenig nutzt, dann werde auch kein Wettbewerber mehr in den weiteren Ausbau eigener Infrastruktur investieren.

Am heutigen Freitag endet die Kommentierungs Frist zu dem am 16. Oktober von der Behörde veröffentlichten Fragenkatalog zur "kleinen TKG-Novelle". Fünf Wochen lang hatten die Marktteilnehmer Zeit, sich zum "Ob" und "Wie" einer Kostenbeteiligung zu äußern.


THOMAS RÜHMER, Mitglied der Geschäftsleitung von 01051 Telecom, bezeichnet eine Kostenbeteiligung als "Rückschritt für den Wettbewerb". Ziel der Liberalisierung und Regulierung des Telekommunikationsmarktes sei es gerade gewesen, die alten Quersubventionierungen abzubauen und die einzelnen Märkte sauber voneinander zu trennen.

Alles andere verstoße auch gegen geltendes EU-Recht. "Wir werden uns mit aller Kraft gegen Maßnahmen zur Wehr setzen, die den Wettbewerb verzerren", kündigt Rühmer an. "Regulierungsbehörde und Wirtschaftsministerium dürfen eine Diskriminierung der Wettbewerber durch die Deutsche Telekom nicht dulden. Ein Entgeltantrag mit Preisaufschlägen für Call-by Call-Telefonate darf deshalb nicht genehmigt werden", so Rühmer weiter.

Ganz offensichtlich habe die Deutsche Telekom eine entsprechende Ergänzung des Telekommunikationsgesetzes herbeigeführt, um den Einstiegs-Preis ihrer Wettbewerber in den lukrativen Markt für Ortsgespräche in die Höhe schrauben zu können. Gleichzeitig wolle sie auch noch durch eine erneute Erhöhung der Grundgebühr beim Endkunden abkassieren. Für Rühmer ist dies der eindeutige Beleg dafür, dass die Telekom ihr Quasi-Monopol durch die Hintertüre schützen will und immer noch zum Nachteil ihrer Kunden ausnutzt.

Der Zugang der Telefonkunden zu den Call-by Call-Märkten dürfe vom marktbeherrschenden Anbieter nicht durch ein zusätzliches Eintrittsgeld erschwert werden. Auch regulatorisch seien die Preisaufschläge nicht rechtens. Nach dem Telekommunikationsgesetz dürften Entgelte keine Aufschläge enthalten, die nur auf Grund der marktbeherrschenden Stellung der Deutschen Telekom durchsetzbar seien.

Internet: www.01051.com


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