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13-August
2003
Interxion:
Internetverkehr durch Hitzewelle nicht gefährdet
Der Internetverkehr in Deutschland
ist
selbst bei weiter anhaltender Sommerhitze nicht gefährdet.
Frankfurt am Main (ots) - Der Internetverkehr
in Deutschland ist selbst bei weiter anhaltender Sommerhitze
nicht gefährdet. Mit dieser
Aussage reagiert die Interxion Telecom GmbH, über deren
Frankfurter Datenzentrum rund 85 Prozent des deutschen Internetverkehrs
fließen, auf Hitzewarnungen von Elektronikherstellern wie Intel und AMD.
Riesige Kühlaggregate
"Bei uns sorgen riesige Kühlaggregate dafür,
dass die empfindliche Elektronik im Herz des deutschen
Internet von der brütenden
Hitze nichts merkt", sagt Interxion Geschäftsführer
Peter Knapp.
Neben dem zentralen deutschen Internet-Austauschknoten (Deutschen
Commercial Internet Exchange, kurz DE-CIX), den der Verband der
deutschen Internetwirtschaft im Interxion-Zentrum betreibt, nutzen
mehr als 200 Kunden, darunter 50 Netzbetreiber und 80 Internet
Service Provider die Frankfurter Datenzentrale von Interxion.
Und
wenn der Strom abgeschaltet wird?
Vorsorglich weist der Interxion-Chef darauf hin, dass der
zentrale deutsche Internet-Datenknoten auch bei Stromausfall
nicht
zum Erliegen kommt.
In letzter Zeit waren Meldungen über
das Abschalten von Kraftwerken aufgekommen, weil die Temperatur
des Kühlwassers angesichts der Hitze nicht mehr ausreichend
kontrollierbar ist. "Wir haben eigene Dieselaggregate, die
das Interxion-Datenzentrum wochenlang ohne externe Stromversorgung
am Leben erhalten können", versichert Peter Knapp.
Der Interxion-Geschäftsführer weist allerdings
darauf hin, dass diese hohen Sicherheitsanforderungen nicht
von allen Rechenzentren in Deutschland erfüllt werden.
Er rät den Unternehmen,
die "Hitzebeständigkeit" ihres Datenzentrums
zu hinterfragen und ggf. Notfallstrategien zu entwickeln,
falls Ausfälle zu befürchten sind.
Internet: www.interxion.com
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