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17-Juni
2003
Milde
Strafe für Netscape
nach User-Bespitzelung
Außergerichtliche
Einigung
mit New Yorker Staatsanwalt
Albany,
New York (pte) – Wegen illegaler Bespitzelung
von Usern muss
Netscape 100.000
Dollar bezahlen. Der Browser-Hersteller hat sich darauf außergerichtlich
mit dem Staatsanwalt
des US-Bundesstaates New York, Eliot Spitzer, geeinigt.
IN
Feature des Browsers namens SmartDownload hatte Informationen über
jeden Downloads der User an Netscape übermittelt, wo diese
Daten illegaler Weise gespeichert wurden.
Obwohl
Netscape behauptet hatte, keine der übermittelten
Informationen aufzubewahren, wurden tatsächlich unter anderem
die Adressen aller bezogenen Dateien gespeichert.
"… saved several categories of data relating to each download – including
the Internet address, or URL, of each file user's downloaded.
According to Spitzer, the retention of the information contradicted
Netscape's representation to consumers that "none of this
information is saved."
[aus der Pressemitteilung des Büros des Staatsanwaltes]
Dies ist
das Ergebnis einer von 2000 bis 2002 durchgeführten
Untersuchung des Staatsanwaltes.
Er hat aber auch herausgefunden, dass weder Netscape noch
deren Eigentümer AOL
TimeWarner die gesammelten Informationen mit
Userdaten wie etwa Namen und Adresse verknüpft haben. Während
der Untersuchung hatte Netscape Updates für
SmartDownload herausgebracht, nach deren Installation keine Daten
mehr an Netscape übermittelt werden. In dem Vergleich hat
sich das beim Gesetzesbruch erwischte Unternehmen nun dazu verpflichtet,
alle gespeicherten URLs zu löschen, eine eher symbolische
Strafe von 100.000 Dollar an den Staat New York zu bezahlen sowie
bestimmte Datenschutz-Audits durchzuführen.
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