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15-Dezember
2002
Kostenloser mobiler
Internetzugang in Hamburg
Kostenlos und mobil online gehen. Das
erste wirless LAN in Hamburg gestartet
Hamburg
(ots) - Kostenlos und mobil online gehen, E-Mail-Grüße
vom Alsterufer verschicken, chatten im Café um die Ecke
und alles mit dem eigenen Laptop, Tablet- oder Pocket-PC.
Das geht seit Dezember 2002 in Hamburg: Gemeinsam mit der Initiative
Hamburg@work gab Hamburgs Erster Bürgermeister Ole von Beust
den Start frei für HOTSPOT HAMBURG, Deutschlands
größtes nicht-kommerzielles Wireless-LAN-(WLAN)-Projekt.
HOTSPOT HAMBURG ermöglicht Hamburgern und Besuchern der Stadt
an zahlreichen ausgewählten Plätzen einen Gratis-Zugang
ins Internet mobil und drahtlos. Damit zählt die Hansestadt
zu den ersten Metropolen weltweit, die aus der boomenden Wireless-Technologie
einen öffentlichen Nutzen stiftet.
HOTSPOT HAMBURG ist ein Projekt der Initiative Hamburg@work in
Kooperation mit der Deutschen Telekom, Fujitsu Siemens Computers,
Datenlotsen Informationssysteme und Siggelkow Computer und ist
das Kernelement des Hamburger IT-Aktionsprogramms HAMBURG - ALWAYS
ON. Informationen sind ab sofort online unter www.hamburg-hotspot.net
verfügbar.
Im Café-Restaurant Alex im traditionsreichen Alsterpavillon
am Jungfernstieg gab Hamburgs Erster Bürgermeister Ole von
Beust mit symbolischem Mouse-Klick die ersten 30 Zugangspunkte
zur kostenlosen Nutzung im Rahmen von HOTSPOT HAMBURG frei, darunter
die Zentrale der Hamburger Bücherhallen, die Handelskammer
Hamburg sowie zahlreiche Cafés und Restaurants wie das
Alex im Alsterpavillon, das AuQuai an der Elbe oder die Sushi
Factory Bar.
"Hamburg ist als Standort Innovationsführer im Branchendreieck
Medien, IT und Telekommunikation", betont Ole von Beust.
"Das Projekt HOTSPOT HAMBURG rückt die Branche stärker
in das Bewusstsein der Menschen und schafft ein Stück digitale
Lebensqualität. Unsere Wettbewerbsfähigkeit als moderner
Industriestandort hängt immer mehr von der Bereitstellung
einer gut entwickelten Infrastruktur ab. Dazu zählen nicht
nur ein gut ausgebautes Verkehrswegenetz und ein leistungsfähiges
Bildungssystem, sondern auch leicht zugängliche und moderne
Kommunikationsmöglichkeiten für Bürger und Unternehmen.
Mit dem kostenlosen mobilen Internetzugang bestätigt Hamburg
erneut seinen Ruf als Tor zur Welt."
Das vorweihnachtliche Geschenk für alle Hamburger und Gäste
der Stadt wurde konzipiert von der Standort-Initiative Hamburg@work
und wird mit ihren Kooperationspartnern Deutsche Telekom, Fujitsu
Siemens Computers, Datenlotsen und Siggelkow Computer umgesetzt.
Der Projektgruppe geht es darum, den Medien-, IT- und Telekommunikationsstandort
Hamburg sichtbar- und erlebbar, sowie eine Zukunftstechnologie
wie das weltweit boomende WLAN allgemein nutzbar zu machen. Bis
Ende 2003 sollen kontinuierlich im Rahmen dieses Projekts weitere
HOTSPOTS HAMBURG Zugangspunkte im ganzen Hamburger Stadtgebiet
geschaffen werden.
Enge Kooperation von Stadt und Privatwirtschaft
HOTSPOT HAMBURG ist das umfangreichste nicht-kommerzielle WLAN-Projekt
auf kommunaler Ebene. Für das aufwändige Vorhaben hat
Hamburg@work die notwendigen Kooperationspartner an einen Tisch
gebracht. Die Umsetzung lässt das "Robin-Hood-Prinzip"
erkennen und ist Beispiel für die enge Zusammenarbeit von
Stadt und Privatwirtschaft. Während Koordination und Vermarktung
des Projekts bei Hamburg@work liegen, übernehmen Sponsoren,
vornehmlich aus dem IT- und Telekommunikationsbereich, die Finanzierung
der erforderlichen Technik und der betriebsbereiten Installation.
Zahlreiche
Anbieter von Hotspot-Zugangspunkten spendieren die Gebühren
für die T-DSL-Leitung. Der User kann sich freuen: Für
ihn ist das Surfen bei HOTSPOT HAMBURG kostenlos. Die
Hotline
01805-HOTSPOT (12,3 Cents/Min) hilft bei allen Fragen zur Nutzung
von HOTSPOT HAMBURG, spezielle Flyer in den einzelnen Hotspot
Locations informieren über Nutzung und Registrierung. Jede
Location wird mit einem speziellen HOTSPOT HAMBURG Logo für
die Wireless-Internet-Nutzung kenntlich gemacht - zusätzlich
kann sich jeder Anbieter eines Hotspots beim Log-In in einem eigenen
Pop-Up mit direktem Content-Mangement-System präsentieren:
Von der tagesaktuellen Karte bis zu der Ankündigung der Restaurant-Spezialitäten
können Restaurants, Cafes und sonstige Betreiber auch den
Online-Kanal schnell und einfach nutzen.
Möglich gemacht wird dieses System von den Sponsoren aus
dem Hamburger Netzwerk - mit 1.000 Euro pro Hotspot kann sich
jeder Sponsor im Web und im Marketingmaterial der Hotspot Location
als Förderer innovativer Technologien präsentieren.
Eine aktuelle Liste aller HOTSPOT HAMBURG Locations, Projektbeteiligten
und Sponsoren findet sich unter www.hamburg-hotspot.net.
"HOTSPOT HAMBURG ist ein tolles Beispiel für die Bereitschaft
der Hamburger Medien-, IT- und Telekommunikationsbranche, den
Standort aktiv mitzugestalten", freut sich Uwe Jens Neumann,
Geschäftsführer der Hamburgischen Wirtschaftsförderung
und Vorstandsvorsitzender des Förderkreis Multimedia. "Wir
haben zahlreiche Gastronomiebetreiber für das Projekt begeistern
können und damit die Vernetzung in eine völlig neue
Richtung vorangetrieben. HOTSPOT HAMBURG Sponsoren können
wie nie zuvor ihre lokale Präsenz in das öffentliche
Bewusstsein rücken. In keiner anderen Stadt gibt es für
Einwohner und Gäste, Bürgerinnen und Bürger, Geschäftsleute
und Touristen ein vergleichbares ALWAYS-ON-Erlebnis wie in Hamburg."
Zügiger Ausbau des Netzwerks
Das HOTSPOT HAMBURG Netzwerk soll zügig ausgebaut werden.
Die ersten 30 freigegebenen Zugangspunkte finden sich vornehmlich
in Cafés, Kneipen und Re-staurants, aber auch beispielsweise
in der Handelskammer und in der Zentrale der Hamburger Öffentlichen
Bücherhallen. Die Planung sieht eine Vielzahl weiterer Zugangspunkte
vor - hier sind vor allem Gastronomiebetreiber gefragt, aber auch
Privatleute und Unternehmen, die mit ihrem Hotspot eine Versorgung
möglichst vieler User gewährleisten können. Weitere
Sponsoren sind eingeladen, das Projekt zu unterstützen. Informationen
für User, Anbieter und Sponsoren hat Hamburg@work auf der
Website www.hamburg-hotspot.net zusammengestellt.
Internet: www.hamburg-hotspot.net
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