Stadtbaurat Roedig –
Der Verlierer 1997

Ist der nach Flensburg zugereiste Stadtbaurat Roedig für ein schönes, lebenswertes Flensburg ohne in Beton gegossene "Jahrhundert-Projekte" eingetreten?
Wir meinen nein. Im Gegenteil. ZOB-Umbau, Schiffbrücke… unserer Meinung nach wird das schöne gediegene Flensburg kaputtgebaut.

Und Stadtbaurat Roedig?
Den dürfte es wenig tangieren, wie wir Flensburger mit und in unserer Stadt zurechtkommen. Er wandert in die USA aus.

Stadtbaurat Roedig drohte an, "Flensburg online" zu verklagen (wegen unserem kritischen Kommentar "Ist Stadtbaurat Roedig schon zu mächtig?").
Stadtbaurat Roedig legte gleich zwei Programmbeschwerden gegen Thomas Hansen (Redaktion 100elf), der kritisch über Stadtbaurat Roedig berichtet hatte, ein. Zum Glück wurden beide Beschwerden zurückgewiesen.


Zum Weiterlesen:
  Ein Leserbrief wirft Licht auf Stadtbaurat Roedigs Wirken in Amberg
Jedes Jahr hat seine Gewinner und seine Verlierer. Für uns ist der Verlierer 1997 Stadtbaurat Roedig.

Außer Plan verbaute seine Behörde bei der Museumsrenovierung 285.000 Mark.

Stadtbaurat Roedig sagte, daß die Stadt beim ZOB-Umbau niemals eine Verbesserung für Flensburgs Autofahrer versprochen hat. Dürfen wir fragen: Ja, warum wurde dann überhaupt erst gebaut? Beim ZOB geht es doch um Autos, oder?

In seiner Behörde ermittelten Polizei und Staatsanwaltschaft wegen einem 100.000 Mark Korruptionsvorfall.

ZOB-Umbau, Verkehrsführung, Schiffbrücke, Rampen-Bau beim Museum – wir finden die diversen Baumaßnahmen von Stadtbaurat Roedig alles andere als für unsere Stadt und ihr Erscheinungsbild förderlich.

Stadtbaurat Roedigs Vergangenheit in Amberg.
Ein Leserbrief im "Flensburger Tageblatt" bringt Interessantes an den Tag.



Daß Oberbürgermeister Dielewicz in "Flensborg Avis" (Ausgabe 7-10-97, S. 11) Stadtbaurat Roedig über das übliche Maß hinaus in Schutz nahm, stellte einen weiteren hochinteressanten Meilenstein im Wirken Roedigs in Flensburg dar. SPD-OB Dielewicz "Ich kenne viele Stadtbauräte in Deutschland. Keiner hat sein Dezernat so im Griff wie Herr Roedig das seine", wurde Oberbürgermeister Dielewicz in "Flensborg Avis" zitiert.

Jedem seine Meinung. Aber wir wunderten uns schon über SPD-Mann Dielewicz' Ansicht, daß der ZOB eine architektonische Bereicherung des Flensburger Stadtbildes darstelle. Nun ja, SPD-Dielewicz, auch nur ein Zugereister, sieht das vielleicht anders als wir Flensburger.