Oberbürgermeister

Unvergessen. Der einstige SPD -Oberbürgermeister
Dielewicz.

SPD-Mann konnte gut mit Steuergeld umgehen: Renovierngskosten einfach vergessen...
SPD-Mann Dielewicz
Er lobte den neuen ZOB über den grünen Klee ("Jahrhundertbauwerk",
"architektonische Bereicherung der Stadt"). Aber er hatte recht.
Schliesslich war der SPD-Mann der einzige, der jeden Tag mit'm Bus fuhr.
Das restliche Flensburg liess sich in schmucker Dienstkarosse zur Arbeit
kutschieren und hatte deshalb natürlich keine Ahnung, wie toll, architektonisch
gelungen und verkehrspolitisch sinnvoll der neue ZOB war.
Aber auch auf anderem Gebiet erlangte der SPD-Mann Berühmtheit. Ein
kritischer Journalist mußte erst vor dem Gericht sein verbrieftes
Recht auf Informationen durch die Stadt Flensburg erstreiten. Dieser für
eine Demokratie ungewöhnliche Vorgang aus Flensburg war seinerzeit selbst der BILD-Zeitung ein
paar Zeilen wert.
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Was macht eigentlich so ein
Oberbürgermeister
?
Nach erfolgter Wahl kniet er nieder und dankt
dem Hergott auf Knien für die üppigen Bezüge (mehr als 14.000 Mark pro Monat; Stand: 2004), die er fortan aus
dem Steuersäckel einstecken darf.
Und sonst? Er guckt so ein
bisschen aus dem Fenster "seines" Rathauses während des lieben langen
Tages, setzt ab und an ein furchtbar gewichtiges Gesicht auf und sagt das eine
oder andere, was aber kein Bürger hören will.
Ansonsten hofft er,
dass ihn niemand stört, während er auf seine Pensionierung mit den
üppigen Bezügen aus dem Steuersäckel wartet.
Wirklich?
Nein. Natürlich nicht.
Als Leiter der Verwaltung ist der
Oberbürgermeister dafür verantwortlich, dass alle Aufgaben ordentlich
erledigt werden. Ausserdem ist er Dienstvorgesetzter aller Mitarbeiter im
Rathaus, auch der hauptamtlichen Stadträte.
Der OB organisiert und
gliedert die Verwaltung.
Erschreckend: Bei der Oberbürgermeisterwahl 2004 mußte eine Wahlbeteiligung von erschreckend geringen 29,9% konstatiert werden. Viel Rückhalt in Flensburgs Bevölkerung sieht irgendwie anders aus. |