Waldorfschule

Freie Waldorfschule Flensburg
Valentiner Allee 1
24941 Flensburg
Tel (0461) 90 325 0
Fax (0461) 90 325 25


Sekretariat Mo - Fr 8.00-15.00 Uhr

Informationen zur Flensburger Waldorfschule erhalten Sie über das Schulsekretariat.

Sie können auch eine email an Henning Kullak-Ublick schicken.

Flensburger Hefte Verlag:
Holm 64
24937 Flensburg
Tel.: (0461) 26363
Fax: (0461) 26912

Verein zur Förderung der Waldorfpädagogik Flensburg e.V.
Valentiner Allee 1
24941 Flensburg
Tel (0461) 90 325 0

Waldorfkindergarten
Tel. 90 325 23

Online-Angebot der Waldorfschulen

Online-Angebot der Flensburger Waldorfschule

Die Waldorfschule ist eine integrierte Gesamtschule, die auf der Grundlage der Pädagogik Rudolf Steiners arbeitet. Sie umfaßt die Klassenstufen 1 - 13, führt also von der Einschulung bis zum Schulabschluß mit Abitur, Mittlerer Reife oder (seltener) Hauptschulabschluß. Die Schule arbeitet eng mit dem Waldorfkindergarten zusammen, der auf demselben Gelände untergebracht ist.


Die Schule wurde 1983 mit zunächst sechs Klassen gegründet. Mittlerweile hat sie 17 Klassen, um der Nachfrage entsprechen zu können. Insgesamt werden derzeit 560 Schülerinnen und Schüler unterrichtet.Die Klassen bleiben in ihrer Zusammensetzung von der 1. bis zur 12. Klasse stabil, sieht man von Zu- und Abgängen ab. Im Sinne einer sozialen Koedukation wird ein breites Spektrum an Begabungen innerhalb der Klassenverbände nicht als hinderlich, sondern als förderlich für das Lernen angesehen. Entsprechend wird versucht, den Unterrichtsstoff so lebendig zu vermitteln, daß sich die Kinder und Jugendlichen trotz ihrer unterschiedlichen Voraussetzungen zur Mitarbeit aufgerufen fühlen und so zu verantwortungsbewußten und lebenspraktischen Menschen heranreifen.Durchgängiges Prinzip der Arbeit ist das Bestreben, die Kinder und Jugendlichen in jedem Fach und in allen Altersstufen zum Üben ihrer Gedanken-, Gefühls- und Willenskräfte anzuregen. Das Gelernte ist immer das Ergebnis, davor steht aber ein Weg, der erst gegangen werden muß. Für die jüngeren Kinder wachsen die Begriffe aus Erzählungen heraus. An die Stelle von Definitionen treten bildhafte Beschreibungen, welche die Phantasie und die Empfindungsfähigkeit der Kinder ansprechen. Fertige Schulbücher gibt es nicht, sondern stattdessen selbstgestaltete „Epochenhefte", die durch die eigene Tätigkeit vielfältige Möglichkeiten zum Üben geben.Auch für die älteren SchülerInnen gilt, daß sie ihre Begriffe aus Erfahrungen entwickeln lernen. Diese Erfahrungen können sowohl sinnlicher, wie seelischer oder gedanklicher Art sein. In immer größerem Maße werden sie daher gefordert, selbständig Aufgaben zu lösen und sich an praktischen, künstlerischen und rein gedanklichen Arbeiten zu bewähren. Ein wesentliches Mittel zum Erreichen der gesteckten Ziele ist der Epochenunterricht: Alle Hauptfächer werden in drei- bis vierwöchigen „Epochen" jeden Morgen in einer Doppelstunde unterrichtet. Von der ersten bis zur achten Klasse geschieht das für einen Jahrgang immer durch dieselbe Bezugsperson, den oder die Klassenlehrer/in. Von der neunten Klasse an wechseln mit jeder Epoche die Fachlehrer/innen. - Künstlerisch-praktische Fächer oder solche, die einer ständigen rhythmischen Wiederholung bedürfen, werden in einem Stundenplan verteilt.

Von der ersten Klasse an lernen die Kinder Fremdsprachen, wobei ein bewußtes Üben erst mit Erreichen der vierten Klasse beginnt.Zusammenfassend läßt sich die Methode der Waldorfschule als anthropologisch-künstlerisch beschreiben. Ihre Basis ist eine anthroposophisch erweiterte Menschenkunde, die in wöchentlichen Konferenzen des Lehrerkollegiums erarbeitet und fortgeschrieben wird. Die Waldorfschule wird kollegial verwaltet. Einen Direktor wird man vergeblich suchen. Statt dessen gibt es eine Anzahl von Arbeitskreisen, in denen Eltern und Lehrer/innen zusammenarbeiten, um die Abläufe in der Schule zu organisieren. Schulträger ist der „Verein zur Förderung der Waldorfpädagogik Flensburg e.V.", dessen Vorstand die Schule in rechtlichen und wirtschaftlichen Belangen vertritt. Das Kollegium ist in seiner Arbeit autonom und in pädagogischen Fragen nicht weisungsgebunden. Das schließt auch die Berufung oder Entlassung von pädagogischen Mitarbeiter/innen ein.

Aufgrund des für Schleswig-Holstein geltenden Schulgesetzes muß die Schule einen Teil ihrer Kosten aus Schulgeldern und Spenden decken. Das Land bezuschußt den laufenden Betrieb nur anteilig.
Um die Schule für Kinder aus Familien aller Einkommensschichten offen halten zu können, besteht jedoch die Möglichkeit einer individuell vereinbarten Beitragsermäßigung. Die Eltern, Lehrer/innen und Kinder der Schule bilden eine Solidargemeinschaft.
Wenn Sie sich ein weiterführendes Bild der Waldorfpädagogik machen wollen, empfehlen wir Ihnen die nachfolgenden Schriften aus dem Flensburger Hefte Verlag:

Heft 15: „Waldorfpädagogik"
Heft 29: „Freie Schule"
Heft 50: „Erziehung"Sonderheft 15: „Das Lernen lernen"Johannes Kiersch: „Fragen an die Waldorfschule".
Alle Schriften sind über den Buchhandel oder direkt beim Verlag erhältlich.


Informationen zur Flensburger Waldorfschule erhalten Sie über das Schulsekretariat.

Sie können auch eine email an Henning Kullak-Ublick schicken.