Rudolf Steiner: geb. 1861 im heutigen Kroatien, damals Österreich-Ungarn.
Sohn eines Bahnbeamten; naturwissenschaftlich-technische Schulbildung, seit dem 16. Lebensjahr intensive Beschäftigung zunächst mit Kant, dann den Idealisten.
Studium der Naturwissenschaften, Promotion zum Doktor der Philosophie; Herausgabe und Kommentierung der naturwissenschaftlichen Schriften Goethes; seit der Jahrhundertwende Publizist, Vortragender und, vor allem, Forscher.
Methodische und inhaltliche Ausarbeitung der Anthroposophie als bewußt reflektierte Erfahrungs-, Wahrnehmungs- und Beobachtungserweiterung zur „Geistes Wissenschaft".
1917 Durchbruch in der Erkenntnis der Dreigliederung des Menschen: Leib, Seele und Geist werden in ihren wechselseitigen Beziehungen durchschaubar.
Von hier ausgehend Ausarbeitung der Waldorfpädagogik, nachdem im Jahr 1919 der Geschäftsführer der Waldorf-Astoria Zigarettenfabrik in Stuttgart, Emil Molt, Rudolf Steiner um die pädagogische Einrichtung und Leitung einer Freien Schule für die Arbeiterkinder der Fabrik gebeten hatte.
1923 richtete Rudolf Steiner am Goetheanum in Dornach (Schweiz) die „Freie Hochschule für Geisteswissenschaft" ein, die er bis zu seinem Tode im Jahr 1925 leitete.

Ausgewählte Werke:
„Die Philosophie der Freiheit" (1893)
„Theosophie - Einführung in übersinnliche Welterkenntnis und Menschenbestimmung" (1904)
„Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten?" (1904/5)
„Die Geheimwissenschaft im Umriß" (1909); „Von Seelenrätseln" (1917).

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